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Robbenfell
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top
Die Rauchwarenbranche unterscheidet beim Robbenfell zwischen dem
1. Sealfell, dem Sealskin von der Pelzrobbe (veraltet: Biber-Seehund), dem SeebÀren mit der feinen weichen Unterwolle,
und dem
Diese werden dann wieder unter geographischen Begriffen unterschieden, wie NeufundlÀnder, IslÀnder oder sind bzw. waren unter entwicklungsbedingten Namen wie Beater, Puller, Whitecoat oder Blueback im Handel. Eine Zusammenfassung der Handelsnamen und der Stand der derzeitigen Gesetzeslage in der EuropÀischen Union zum Handel mit Robbenfellen befindet sich am Ende dieses Artikels.
Von der Pelzwirtschaft kaum genutzt wurden schon immer die Felle der Mönchsrobbe (geschĂŒtzt), der Ross-Robbe, des Krabbenfressers, der Weddellrobbe, des See-Leoparden, des SĂŒdlichen und Nördlichen See-Elefanten. Auch die Walrosse werden fellwirtschaftlich nicht verwendet, lediglich die Eskimos jagen sie zum Lebensunterhalt.
Nach dem Raubbau im 19. Jahrhundert, der nach der Entdeckung neuer Gebiete auch unter den Robben angerichtet wurde, konnten die dezimierten BestĂ€nde nach EinfĂŒhrung strenger Gesetze in verschiedenen Staaten wieder zu Millionenzahlen anwachsen.
Die derzeit anfallenden Felle gehen wohl, auĂer der Verwendung in den HerkunftslĂ€ndern, fast ausschlieĂlich in den asiatischen Raum einschlieĂlich Russland.
Contents
âą Geschichte
âą MĂ€hnenrobbe
âą KlappmĂŒtze
âą Kegelrobbe
âą Walross
âą Verarbeitung
âą Zahlen, Fakten
âą Siehe auch
âą Anmerkung
âą Einzelnachweise
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Geschichte
In dem 301 n. Chr. vom römischen Kaiser Diokletian erlassenen Höchstpreisedikt wird auch bereits das Seehundsfell erwĂ€hnt. Ein rohes Seehundsfell ist darin mit 1250 Denarius angegeben, ein gegerbtes Fell mit 1500 Denarius. Im Vergleich dazu kostete ein rohes Leopardenfell bis zu 1000, ein Schafsfell bis 20 Denarius.cite-ref-1[1] Kaiser Augustus pflegte bei Unwettern im Robbenfell auszugehen, weil es vor Blitzschlag schĂŒtzen sollte.cite-ref-2[2] Aus dem gleichen Grund befestigte man zu der Zeit bei der Flotte Robbenfellstreifen an den Masten. Dieser dem Fell nachgesagte Nutzen dĂŒrfte, neben dem weiten Handelsweg, auch der Grund fĂŒr den höchsten Preis aller in dem Edikt erwĂ€hnten Pelze sein.cite-ref-adam-to-madam-3-0[3]
Vom Schinat, einem mittelalterlichen Begriff fĂŒr einen Mantel- oder Kleiderbesatz aus dunkler oder stahlblauglĂ€nzender Fischhaut, wird vermutet, dass es sich eigentlich um Seehundfell gehandelt haben könnte. Er wird als Fell eines wilden Fisches von wunderbarer blĂ€ulicher Farbe geschildert, mit kleinen goldglĂ€nzenden Flecken darauf, ein anderes Mal wird er auch fĂŒr schwarz erklĂ€rt.cite-ref-4[4] Dies könnte mit Tacitus ĂŒbereinstimmen, der bereits von gefleckten PelzbesĂ€tzen der Germanen berichtet.cite-ref-5[5]
Bei den nördlichen Völkern gehören Kapuzen-Anoraks, Hosen, Schuhe und Handschuhe aus Robben- und Rentierfellen zur traditionellen Hauptwinterkleidung. Iglulik-Inuit trugen Robbenhaut-Masken mit und ohne Fell beim Herbstfest der Göttin Nuliajuk (oder Sedna).cite-ref-alia-6-0[6] Anfang 1900 heiĂt es noch: Seehundfelle gelangen nicht allzu hĂ€ufig in den Handel â Baikal-Robben gehen meist nach China â sondern werden zum gröĂten Teil von den Eingeborenen selbst verwandt. Die HĂ€ute der gröĂten Tiere werden zu KĂ€hnen, Baidaren genannt, zusammengenĂ€ht, welche inwendig durch HolzstĂŒcke auseinandergedehnt werden und zwanzig bis dreiĂig Mann fassen. Felle der ĂŒbrigen Seehunde verschneidet man zu Schuhen, Stiefeln, Beinkleidern, Riemen und SĂ€cken zum Verschicken von allerlei Waren.cite-ref-klein-1-7-0[7] Im 19. Jahrhundert, wĂ€hrend der Zeit des kommerziellen Walfangs, nĂ€hten die Labrador-Indianer sogar âTauchanzĂŒgeâ aus enthaarten Robbenfellen, so dass die Arbeiter die Wale im tiefen Wasser entfleischen konnten (flensen). Diese AnzĂŒge bedeckten den ganzen Körper und lieĂen nur das Gesicht frei.cite-ref-8[8]
Bis zum Ersten Weltkrieg nutzte die moderne Pelzmode fast nur das von der Granne befreite Sealfell. Grannige Seehundfelle waren so wenig gefragt, dass es am Pelzzentrum Leipziger BrĂŒhl nur eine einzige kleine Firma gab, die sich darauf spezialisiert hatte. Die Felle wurden nur fĂŒr Schuhe, Skibelag und vereinzelt fĂŒr die AuĂenseite von FuĂtaschen genutzt.cite-ref-9[9] Erst nach dem Krieg begann mit den Whitecoat- und Bluebackfellen der erhebliche Eingang der Haarseehunde in die Rauchwarenbranche. Besonders fĂŒr die Konservierung der Rohfelle mussten zum Schutz gegen Vergilbung besondere Verfahren entwickelt werden. Hinzu kamen bald Bleichen und FĂ€rbungen, die das Material modisch interessant machten. Im Laufe der Zeit kamen Seehundvarianten wie NeufundlĂ€nder, GrönlĂ€nder, IslĂ€nder sowie die Seehunde von der AtlantikkĂŒste hinzu. Durch verbesserte Zurichtung dĂŒnneres und leichteres Leder, Entgilbung und optische Bleiche wurde die Fellart noch attraktiver.cite-ref-60-jahre-10-0[10]
Bei ihrer Studienfahrt nach Paris im Jahr 1929 besuchten die KĂŒrschner auch das exklusive Pelzmodehaus Fourrures Max, Inhaberin Mme. Leroy. Im zweiten Salon hatten sie Gelegenheit, einen groĂen Teppich aus Seehundfell zu sehen, der auf der Internationalen Kunstgewerbeausstellung Paris einen Ersten Preis bekommen hatte.cite-ref-11[11]
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts lieĂ das Interesse an dem Material nach, nicht zuletzt durch Kampagnen von TierschĂŒtzern, bis der Gesetzgeber den Handel aller Seehundfelle in der EuropĂ€ischen Union ab 2010 weitgehend verbot. Ausnahmen gelten fĂŒr Felle oder Produkte, die aus einer von Eskimos oder anderen indigenen Gemeinschaften betriebenen Robbenjagd, aus der Bewirtschaftung von Meeresressourcen stammen oder zum persönlichen Gebrauch von Reisenden eingefĂŒhrt werden. Seitdem versucht man in DĂ€nemark, von wo aus diese Felle weltweit gehandelt werden, mit Designerkollektionen Kleidung aus Seehundfell wieder populĂ€rer zu machen. 2016 wurde die Kollektion von dem DĂ€nen Jesper HĂžvring gestaltet.cite-ref-12[12]
Mit Wirkung zum 16. Mai 2017 wurde in Kanada der 20. Mai jedes Jahres zum âNational Seal Products Dayâ (Nationaler Tag der Robbenprodukte) erklĂ€rt. Die PrĂ€ambel des Gesetzes besagt unter anderem:
In der ErwĂ€gung, dass die Menschheit seit Tausenden von Jahren auf die Ressourcen des Meeres, darunter Robben und andere Meerestiere, als Nahrungsquelle angewiesen ist; in Anbetracht dessen, dass die indigenen Völker und KĂŒstengemeinden Kanadas traditionelles Wissen ĂŒber die Nutzung der Meeresressourcen entwickelt haben; in der ErwĂ€gung, dass dieses traditionelle Wissen sowie die Traditionen, die Kultur und das Erbe der indigenen Völker und KĂŒstengemeinden Kanadas hinsichtlich der Nutzung der Meeresressourcen bewahrt und anerkannt werden sollten; [âŠ] Und in der ErwĂ€gung, dass die Bedeutung der Robbenjagd fĂŒr Kanadas Ureinwohner, KĂŒstengemeinden und die gesamte Bevölkerung durch die ErklĂ€rung des 20. Mai zum Nationalen Tag der Robbenprodukte gewĂŒrdigt werden sollte, erlĂ€sst Ihre MajestĂ€t nun mit dem Rat und der Zustimmung des Senats und des Unterhauses folgendes: Dieses Gesetz kann als âGesetz zum Nationalen Tag der Robbenprodukteâ zitiert werden; in ganz Kanada wird der 20. Mai jedes Jahr als âNational Seal Products Dayâ bezeichnet.cite-ref-13[13]
Pelzrobbe (SeebÀr, BÀrenrobbe)
â
Hauptartikel
:
Sealfell
Die Unterwolle der Seal- oder Sealskinfelle, anfangs und fĂŒr lange Zeit ein Hauptartikel der modernen Pelzmode, ist kupferfarbig. Nach dem Ausrupfen des harten Oberhaars bleibt die weiche Unterwolle, der haltbare Pelz ist als Sealskin oder Furseal im Handel, das relativ schwere Fell spielte jedoch in den letzten Jahrzehnten in Deutschland keine Rolle mehr. Am Anfang wurde das Fell nur entgrannt, eine Pelzveredlungsart die in China schon sehr lange bekannt war. 1796 schaffte dies auch der EnglĂ€nder Thomas Chapman, was den Preis fĂŒr Sealfelle schlagartig in die Höhe trieb.cite-ref-14[14] Chapman selbst konnte von seiner vorangegangenen sechsmonatigen Versuchsarbeit nicht profitieren, bevor er damit auf den Markt kam, wurde es bereits kopiert, auch scheiterte sein Versuch bei einer Anhörung vor einem Ausschuss des Oberhauses eine EntschĂ€digung zu erwirken.cite-ref-adam-to-madam-2-15-0[15] Am 12. April 1881 wurde das Patent fĂŒr eine Enthaarungsmaschine der in den USA lebenden BrĂŒder Gustave (* 1841 in Wien; â 5. Juni 1914) und Ferdinand (* 1856; â 11. Januar 1905) Cimiotti eingetragen. Die Firma Cimiotti Brothers wurde 1914 aufgelöst, als Cimiotti Unhairing Company (Cimiotti-Enthaarungs-Gesellschaft) bestand sie jedoch noch nach dem Tod des letzten Bruders weiter.cite-ref-16[16]
MĂ€hnenrobbe
Zu Pelzzwecken werden nur die Felle junger Tiere einiger Arten mit dichter Unterwolle der zu den Seelöwen gehörenden MÀhnenrobbe verarbeitet. Die Barthaare der Seelöwen wurden insbesondere in China als Zahnstocher verwendet.cite-ref-mohr-17-0[17]
FĂŒr den Pelzhandel von Bedeutung ist nur die MĂ€hnenrobbe, die an den KĂŒsten SĂŒdamerikas lebt. Das etwa 60 bis 80 cm groĂe Fell der Jungtiere kommt als Rockseal in den Welthandel. Die Behaarung ist sehr kurz, seidig, dunkel- bis mittelbraun und mehr oder weniger stark moiriert. 1935, in einer Zeit in der Fohlenfelle langsam knapper wurden, waren Rocksealfelle mit ihrem fohlenĂ€hnlichen MoirĂ©muster ein âwillkommener Ersatzâ als Jacken- und Mantelmaterial.cite-ref-18[18]
1920 bis 1930 erreichte der jÀhrliche Anfall zeitweilig bis zu 200.000 Felle. 1988 bezifferte man den Jahresanfall mit etwa 5.000 bis 10.000.cite-ref-fr-nkel-19-0[19]
Ein Katalog, etwa aus dem Jahr 1930, preist Herren-Gehpelze mit einem dunkelbraunen Besatz aus âentsprechend prĂ€parierten Robbenfellenâ unter der Bezeichnung âOtteretteâ an, ein Ersatz fĂŒr kanadisches Otterfell, den man âauf den ersten Blick nicht von edlem Pelzwerk unterscheiden kannâ.cite-ref-20[20]
Die Felle der jungen Seelöwen aus Alaska (Stellerscher Seelöwe) sind Ă€hnlich, nur das Haar ist lĂ€nger. Sie waren meist als âOtter-Sealâ im Handel, sind jetzt jedoch streng geschĂŒtzt (mit âSealotterâ bezeichnete man dagegen entgrannte Otterfelle, wie ĂŒberhaupt in der Hauptzeit der Sealmode fast alle gerupften und geschorenen Pelzarten den Zusatz âSealâ vorangestellt bekamen). 1842 gelang erstmals die FĂ€rbung in ein dem gerupften Fischotter Ă€hnliches Braun (daher der französische Name âLoutreâ), eine Farbe die den Preis fĂŒr Sealfelle schlagartig in die Höhe trieb und die nach und nach zu einem Schwarzbraun entwickelt wurde und ein Grundtyp der RauchwarenfĂ€rberei wurde.cite-ref-larisch-21-0[21]
Seehunde oder Hundsrobben
KlappmĂŒtze
Der Name KlappmĂŒtze kommt vom auf dem Kopf der Tiere befindlichen Hautsack, der bei Gefahr aufgeblasen wird. Die KlappmĂŒtze lebt auf dem TreibeisgĂŒrtel des Nordatlantiks.
Bis Ende des ersten Lebensjahrs fĂ€rbt sich das graue Fell blaugrĂ€ulich, die Seiten weiĂlich. Das Fell ist dann dicht und recht langhaarig und wurde als Blueback (auch BlaurĂŒcken, Blaumann) gehandelt.
Die Felle der alten Tiere sind silbergrau mit schwarzen Mustern (Tupfen). Ab dem Stadium, in dem das Fell als âFleckgrisâ bezeichnet wird (etwa nach dem sechsten Lebensmonat), sind die Felle so dickledrig, dass sie nur noch als Obermaterial fĂŒr Schuhe zu verwenden sind.cite-ref-d-s-22-0[22]
Bei einer Einteilung der Pelztiere in die Haar-Feinheitsklassen seidig, fein, mittelfein, gröber und hart wird das Bluebackhaar, wie das Haar der Seehundarten allgemein, als gröber eingestuft.cite-ref-feinheit-23-0[23]
Eine Besonderheit berichtet der Artikel Krönung britischer Monarchen:
âVerschiedene Teilnehmer der Zeremonie tragen besondere Amtstrachten, Uniformen oder Roben. Die Robe eines Peers besteht aus einem purpurnen samtigen Mantel und einem Umhang aus Hermelin. Streifen aus Seehundfell auf dem Umhang zeigen den Rang des Peers an. Ein Herzog trĂ€gt vier Streifen, ein Marquess dreieinhalb, ein Earl drei, ein Viscount zweieinhalb und ein Baron oder Lord of Parliament zwei. Königliche Herzöge tragen sechs Hermelinstreifen, Hermelin auf der Vorderseite des Umhangs und eine lange Schleppe. Die RĂ€nge der weiblichen Peers werden nicht durch Streifen aus Seehundfell angezeigt, sondern durch die LĂ€nge der Schleppe und die Breite der Hermelinborte an deren Ende.â
Die Einheimischen machten aus Bluebackfellen frĂŒher KajakbezĂŒge, Zelte und Kamiksohlen.cite-ref-gr-nland-selbstverwaltung-24-0[24] Im Jahr 1861 wird erwĂ€hnt, dass die Leipziger Firma G. Gaudig & Blum Bluebackfelle nach Russland exportierte, wo sie zur VerbrĂ€mung von Schafspelzen dienten. Ein anderer Teil wurde zu HusarenmĂŒtzen verarbeitet.cite-ref-hirschfeld-25-0[25] Die spĂ€tere Verwendung geschah hauptsĂ€chlich fĂŒr Jacken und MĂ€ntel, Felle Ă€lterer Tiere fĂŒr Schuhe und Sitzmöbel. 1911 heiĂt es, dass Bluebacks nur selten naturell verarbeitet werden, âviel aber schwarz und braun gefĂ€rbt, und dann zu KnabenmĂŒtzen sowie auch zu den Tschakos der Husaren etc. Der augenblickliche Wert der BlaumĂ€nner ist etwa 20 bis 30 Mk. per StĂŒckâ.cite-ref-brass-26-0[26]
Eismeer-Ringelrobbe
Das Haarkleid der Eismeer-Ringelrobbe ist dunkel, oft brĂ€unlicher als das der Sattelrobbe mit charakteristischen weiĂlichen Ringen. Die leicht gefleckte Bauchseite ist heller.
UnabhĂ€ngig von ihrer Herkunft sind die Felle als âGrönlĂ€nderâ im Handel. Die weiĂgelblichen Felle der Jungtiere werden, wie auch die Jungtierfelle der Sattelrobbe und der Kegelrobbe, als Whitecoats gehandelt. Das weiĂgelbe ungemusterte Fell hat wenig mit der herkömmlichen Vorstellung vom Aussehen eines Seehundfells gemeinsam, es Ă€hnelt eher einem glatthaarigen Lammfell.
Whitecoatfelle eignen sich wegen des dicken Haares nicht zur Verarbeitung zu Jacken oder MĂ€nteln, sie wurden in den 1970er Jahren auch in Deutschland als preisgĂŒnstiger Besatzartikel verwendet, zumeist gefĂ€rbt. 1903 wird erwĂ€hnt, dass sie sich âwegen ihrer silberglĂ€nzenden FĂ€rbung besonders fĂŒr Kinderpaletots und Kindergarniturenâ eignen.cite-ref-larisch-schmid-27-0[27] AuffĂ€llig ist die groĂe Dehnbarkeit des Leders im feuchten Zustand. Das Haar neigt bei unsachgemĂ€Ăer Behandlung zum Verwirbeln.
Der Haltbarkeitskoeffizient fĂŒr Seehunde mit Grannen betrĂ€gt 40 bis 50 Prozent, von Bluebacks 50 bis 60 Prozent.cite-ref-anmerkung1-28-0[Anmerkung 1]cite-ref-haltbarkeitskoeffizient-29-0[28] Bei der Einteilung der Pelztiere in die Haar-Feinheitsklassen seidig, fein, mittelfein, gröber und hart wird das Bluebackhaar wie das der ĂŒbrigen Seehundfellsorten als gröber eingestuft.cite-ref-feinheit-23-1[23]
Einige Arten der Ringelrobbe haben sich dem Leben im SĂŒĂwasser angepasst, die Fellausbeute der Baikalrobbe, der Kaspischen Robbe, der Ladoga-Ringelrobbe und der Saimaa-Ringelrobbe war immer nur gering; heute stehen die Tiere teilweise unter Schutz; die Baikalrobbe und die Kaspische Robbe werden kontrolliert bejagt. Sie sind kleiner als der Arten des offenen Meeres, die Farbe variiert von schwarz zu grau mit weniger deutlichen Ringen auf der Körperseite.
Bartrobbe, auch Riemenrobbe
Bartrobbenfelle wurden in der Rauchwarenwirtschaft kaum genutzt. Sie sind laut Franke/Kroll nicht wasserdicht und werden deshalb auch von den Eskimos nicht fĂŒr KajakbezĂŒge verwendet. Eine Schrift der âGrönlĂ€ndischen Selbstverwaltungâ schreibt hingegen von einer Verwendung fĂŒr âSommerzelte, frĂŒher auch Kajaken, Frauenboote und insbesondere Kamiksohlen⊠Eine tĂŒchtige FĂ€ngerfrau konnte eine Bartrobbenhaut in 2-3 dĂŒnne Folien aufspaltenâcite-ref-gr-nland-selbstverwaltung-24-1[24] âKamikâ sind die farbenfrohen, zur Nationaltracht der GrönlĂ€nder gehörenden Stiefel. HauptsĂ€chlich wurden die Felle jedoch in Streifen geschnitten, um Schlittenriemen, Hundeleinen, Hundepeitschen, Fangleinen u. a. daraus zu fertigen, daher der Name Riemenrobbe.cite-ref-strack-30-0[29] Um aus einem Fell einen einzigen, langen Riemen zu erhalten, wurden diese Felle, ohne sie auf der Bauchseite aufzuschneiden, rund abgezogen. Zu Beginn der Industrialisierung wurden auch in erheblichem AusmaĂ Maschinentreibriemen daraus gearbeitet.cite-ref-brass-26-1[26] Die Felle waren als âSquare Flipperâ im Handel.
In Grönland wurden 1988 jĂ€hrlich höchstens 1000 StĂŒck gefangen.cite-ref-gr-nland-selbstverwaltung-24-2[24]
GrönlÀnder Seehund, Sattelrobbe, Grönlandrobbe oder GrönlÀndischer Seehund
Die Grönland- oder Sattelrobbe lebt um die Treibeisfelder der Arktis. Das Fell ist zĂ€her, widerstandsfĂ€higer und wasserdichter als das der KlappmĂŒtze und der Ringelrobbe und wurde deshalb von den Eskimos bevorzugt als Bezug fĂŒr Kajaks und fĂŒr wasserdichte Seekleidung genutzt.cite-ref-mohr-17-1[17]
Das Fell ist im RĂŒcken grau bis gelblich, die Seiten sind silbergrau gefĂ€rbt. Das charakteristische Kennzeichen ist das dunkle Band, das sich auf beiden Fellseiten erstreckt. Vorn auf dem RĂŒcken vereinen sich die beiden Streifen, so dass eine sattelartige Zeichnung entsteht, die dem Tier den Namen âSattelrobbeâ oder âSaddlerâ gab, in angelsĂ€chsischen LĂ€ndern erkennt man auch die Form einer Harfe und nennt sie âHarpsealâ.
Bis eine Woche nach der Geburt sind die Felle gelblichweiĂ (Lanugohaar) und werden als Whitecoats gehandelt (EU-Einfuhrverbot, s. u.). Sie sind qualitativ geringer als die Jungtierfelle der Sattelrobbe und der Kegelrobbe, die ebenfalls als Whitecoat gehandelt wurden. Die Ăbergangsfelle, die haarlĂ€ssig sind, bezeichnet man als Puller oder Overgang, Felle von drei bis acht Wochen alten Tieren als Beater (silbergrau mit kleinen dunklen Flecken). Der Begriff Beater wird ausschlieĂlich im Rohfellhandel benutzt, in der KĂŒrschnerei heiĂt das Fell âNeufundlĂ€nderâ, was aber nicht unbedingt die Herkunftsbezeichnung sein muss. Felle von zwei bis drei Jahre alten Tieren werden Bedlamer oder Middlings genannt, Felle erwachsener Tiere Harpseal.
Zum Schutz der Sattelrobben hat Kanada besondere Gesetze erlassen. Russland hat am 18. MĂ€rz 2009 fĂŒr das WeiĂe Meer die Jagd auf unter ein Jahr alte Harpseals untersagt. Als BegrĂŒndung wurde der signifikante RĂŒckgang der Population, verursacht durch die globale KlimaverĂ€nderung und die damit verbundene Eisschmelze sowie einige Ăberjagung, genannt.cite-ref-32[31]
Durch die Anti-Robbenkampagnen, die sich ursprĂŒnglich nur gegen den Fang der Jungrobben bei Neufundland richtete, ging der Durchschnittspreis fĂŒr grönlĂ€ndische, ausgewachsene Robbenfelle von
1964 = 166,76 DĂ€nische Kronen (1. Auktion, 17.569 Felle), 146,73 D. Kr. (2. Auktion, 21.316 Felle)
1966 = 115,49 D. Kr. (1. Auktion 25.365 Felle) auf (Beginn der Kampagne) 56,62 D. Kr. (2. Auktion, 25.493 Felle) zurĂŒck; erreichte
1976 den Preis von 225,46 D. Kr. (1. Auktion, 22.279 Felle), 200,68 D. Kr. (2. Auktion, 24.874 Felle); fiel bei der nÀchsten Kampagne
1977 auf 123,80 D. Kr. (1. Auktion 19.357 Felle), 63,60 D. Kr. (2. Auktion 15.265 Felle); stieg auf
1980 = 144,12 Dkr. (1. Auktion, 34.179 Felle), 173,76 D. Kr. (2. Auktion 31.331 Felle) und fiel bei einer weiteren Kampagne
1982 bis auf 93,66 D. Kr. (1. Auktion 20.147 Felle), 83,14 DÀnische Kronen (2. Auktion 19.048 Felle). (Auktionen von KGH -Königlicher Grönland Handel)cite-ref-gr-nland-selbstverwaltung-24-3[24]
Die Felle werden ĂŒblicherweise zu 25 oder 50 StĂŒck gebĂŒndelt. Ein Fell wiegt durchschnittlich ein halbes Kilo, so dass eine wesentlich gröĂere Menge schwierig zu handhaben wĂ€re.cite-ref-33[32]
Kegelrobbe
Die Kegelrobbe lebt hauptsĂ€chlich im in Teilen des West- und Ostatlantiks, sie war frĂŒher in der gesamten Ostsee verbreitet. Das graue Fell hat unregelmĂ€Ăige ovale bis rundliche Flecken und hellere Seiten. Die MĂ€nnchen sind auf dunkelgrauem Grund unregelmĂ€Ăig oval bis rundlich hell gefleckt, die Weibchen dagegen haben dunkelgraue Flecken auf silbergrauem Grund. Die weiĂgelben Felle der Neugeborenen waren ebenfalls als Whitecoats im Handel (s. o., Sattelrobbe und Ringelrobbe).
Kegelrobben waren fĂŒr RobbenjĂ€ger immer von geringem kommerziellen Interesse, wurden aber von Fischern wegen ihrer angeblichen Konkurrenz gejagt. Inzwischen sind sie in den meisten LĂ€ndern geschĂŒtzt.
Gemeiner Seehund, âIslĂ€nderâ
Vom Gemeinen Seehund, der ĂŒber weite Gebiete verstreut lebt, werden die Felle der Jungtiere (etwa 80 bis 85 cm lang) als âSeehundâ, im GroĂhandel auch als âIslĂ€nderâ, gehandelt. Das seidige, silberblaue, mehr oder weniger granitfarbig gefleckte Haarkleid gehört wohl zu den schönsten aller Robben. Seit Jahrtausenden wird von den KĂŒstenbewohnern der Seehund zur ErnĂ€hrung, zum Ălgewinn und zur Kleidung gejagt.
Das Fell Ă€lterer Tiere variiert in der FĂ€rbung von graugelb bis mehr oder weniger hell- oder dunkelolivbraun. Auch die Flecken sind unterschiedlich, so dass das Fell mitunter dreifarbig wirkt. Es ist inzwischen gelungen, das sehr schwere Leder durch Falzen und Schleifen dĂŒnner und damit leichter zu machen. Ein groĂer Teil der Felle, besonders von Ă€lteren Tieren, wurde der Lederverarbeitung zugefĂŒhrt oder von den Eskimos verbraucht.
Es kommen wahrscheinlich auch Felle anderer Hundsrobbenarten in den Handel, diese werden dann unter dem Fellnamen, d. h. mit den anderen im Haarkleid entsprechenden Fellen, zusammensortiert.
Bereits 1988 heiĂt es: âDer augenblickliche Weltanfall von Fellen dieser Art ist durch Schutzbestimmungen und durch die Anti-Robben-Kampagnen extrem niedrig. Es wird geschĂ€tzt, dass höchstens noch 60.000 Felle durch Grönland und Norwegen an die MĂ€rkte kommen. Die letzte Auktion in Grönland 1985 bot 20.000 Ringelrobben und 5.000 Sattelrobben an. Seehundfang und Verarbeitung werden staatlich subventioniert.âcite-ref-fr-nkel-19-1[19] Der dĂ€nische Staat versuchte seitdem kontinuierlich, die zur UnterstĂŒtzung der Inuit aufgekauften Seehundfelle zu vermarkten. 1992 lief die dĂ€nische Olympiamannschaft zur Olympiade im französischen Albertville in Seehundjacken ins Stadion ein. Die fĂŒr 2013/14 von der dĂ€nischen Designerin Benedikte Utzon fĂŒr Great Greenland gestaltete Seehundkollektion durfte jedoch erst einmal wegen des inzwischen verhĂ€ngten Importverbots nicht in der EuropĂ€ischen Union vertrieben werden. Nach Angaben der Hersteller soll sie der Welt zeigen, âdass Seehund in Mode und alles andere als geschlagen istâ.cite-ref-34[33]
Die Rohfelle werden aufgeschnitten angeliefert; zum Teil gesalzen, scraped (ohne Fett und Fleischreste); gewaschen, um Tranflecken zu entfernen, die sonst zum Vergilben des Haars fĂŒhren. Nicht zeitgerecht gesalzene Seehundfelle, die durch die Schimmelpilze eine rötliche FĂ€rbung der Fleischseite aufweisen, wurden als âpinkyâ bezeichnet.cite-ref-pelzlexikon-xx-35-0[34]
Die GrönlĂ€nder stellten aus den IslĂ€nder Seehundfellen FestgewĂ€nder her.cite-ref-gr-nland-selbstverwaltung-24-4[24] Die Verarbeitung erfolgte zuletzt in Skandinavien zu Konfektion, in Mitteleuropa (vor allem Ăsterreich und Bundesrepublik) zu Schuhzwecken. FrĂŒher auch zu Tornisterdeckeln und Taschen, 1820 erwĂ€hnt ein Naturkundebuch die Nutzung zu âvöllig wasserdichten BeschlĂ€gen zu Koffern und dergleichenâcite-ref-strack-30-1[29] (daher auch âKofferseehundâ), zu MĂŒtzen, auch HerrenmĂŒtzen (âSchiffchenâ); heute noch gelegentlich zu Geldbörsen und Ăhnlichem. Die Verwendung als Geldbörse hat jedoch ihre TĂŒcken. Mit den Haarspitzen nach unten in die Hosentasche gesteckt, arbeiten sie sich unweigerlich wieder aus der Tasche heraus.cite-ref-mohr-17-2[17]
Ăber einen eventuellen Fellanfall der im SĂŒĂwasser des kanadischen Petit-Lac-des-Loups-Marins-Sees lebenden Unterart des Ungava-Seehunds (Phoca vitulina mellonae) war 1988 nichts bekannt.cite-ref-fr-nkel-19-2[19]
Bandrobbe
Auch neugeborene Bandrobben haben, wie die jungen Sattelrobben, ein weiĂes Haarkleid. Erwachsene Tiere sind schokoladenbraun mit weiĂen oder gelblichweiĂen Streifen um Nacken, Hinterkörper und VordergliedmaĂen. Die Felle aus der UdSSR werden als âKrylatkaâ angeboten.
Inwieweit die Felle noch gehandelt werden, konnte 1988 nicht festgestellt werden.cite-ref-fr-nkel-19-3[19] Laut IUCN gab es letztmals 1994 in Russisch Fernost eine gröĂere kommerzielle Ernte von Bandrobben.cite-ref-36[35]
Walross
Der Körper des lebenden Walrosses wirkt aus der Entfernung kahl, ist aber in Wahrheit von einem etwa einen Zentimeter kurzen, stoppeligen Haarkleid bedeckt, das mit zunehmendem Alter dĂŒnner wird.
Die Felle kommen normalerweise nicht in den Handel, sie werden lediglich von den Eskimos fĂŒr den Eigenbedarf gejagt. Das dicke Leder wurde jedoch frĂŒher in der Metallindustrie zum Polieren von Maschinenteilen von Lokomotiven gebraucht, indem der dazu benötigte Schmirgel auf das Walrossleder aufgeleimt wurde. Ăberhaupt nutzten es Silberschmiede und FeintĂ€schner zum Polieren feiner MetalloberflĂ€chen, wozu es wegen seines dichten Korns besonders geeignet sein soll. Im nördlichen Norwegen und in Nordrussland nahm man es zur Herstellung von Zugtier-Geschirren, auch wurde es fĂŒr Treibriemen verwendet.cite-ref-mohr-17-3[17]
Im Jahr 1958 veröffentlichte eine Rauchwarenpublikation eine Notiz, dass eine New Yorker KĂŒrschnerfirma im Jahr zuvor in Norwegen Felle fĂŒr etwa 500 MĂ€ntel eingekauft hatte: âDie Felle sehen silbergrau und silberweiĂ aus. Daraus gearbeitete MĂ€ntel sollen so weich und geschmeidig sein wie solche aus Otterfellen und besonders leicht im Tragen sein.âcite-ref-37[36]
Verarbeitung
Charakteristisch fĂŒr die Robbenfelle ist die ovale Form mit den beiden Flossenlöchern. Die Haarstruktur bewirkt bei der Fellverarbeitung eine starke Nahtmarkierung, insbesondere bei den Haarseehunden. Daher lassen sich abfallende Fellteile, wie die Bauchpartien hinter den Flossenlöchern und die Pumpfteile (= kĂŒrschnerisch fĂŒr das hintere Fellende) nur schwierig mitverwenden, es verbleibt bei der Verarbeitung zu Bekleidung meist ein erheblicher Rest, der dann möglichst wieder fĂŒr Kleinteile (Tierfiguren, FuĂsĂ€cke, Vorleger usw.) verwendet wird. Bei der traditionellen Kleidung der Eskimos wird die Fellform weitgehend belassen, sie lĂ€sst sich sogar noch in deren Textilkleidung wiedererkennen, Stoffjacken und MĂ€ntel enden oft vorn und hinten in einer frackartigen Rundung, insbesondere beim Frauenparka, dem Amauti.
Durch Spannen (âZweckenâ) im feuchten Zustand werden die Felle vom KĂŒrschner so weit möglich in die fĂŒr die Jacken- oder Mantelverarbeitung benötigte Form gebracht. Zwischen den Flossenlöchern und im Pumpf werden die Felle in die Breite gezweckt. Hat das zu arbeitende Teil eine groĂe, der Fellform zuwiderlaufende, untere Weite, können die Ecken durch Ansetzen der abfallenden Seiten ergĂ€nzt werden. Dazu eignen sich besonders die neben den Flossenlöchern befindlichen Fellpartien; die Fellkanten der Flossenlöcher sollten dazu nur sehr knapp berĂ€ndert werden.
Reicht die LĂ€nge eines Fells nicht aus, mĂŒssen zwei Felle ĂŒbereinandergesetzt werden. Dies geschieht entweder mit einer geraden Naht oder einem vom Designer gewĂ€hlten Muster, in der Regel in Wellen- oder Zackenlinien. Beim Sealfell mit entferntem Oberhaar ist die Nahtmarkierung nicht ganz so auffĂ€llig und störend, hier werden gelegentlich die Fellseiten in einer kleinen âSealzackeâ zur VerlĂ€ngerung angenĂ€ht. GrundsĂ€tzlich gilt fĂŒr alle Seehundarten, dass NĂ€hte so weit wie möglich vermieden werden, da durch die Haarstruktur âunsichtbareâ NĂ€hte kaum zu erzielen sind. â Sealskin wird wegen der schöneren Optik immer mit dem Haarschlag nach oben gearbeitet, also den Kopf nach unten.
Als in den 1970er Jahren auch in der Pelzmode vermehrt taillierte MĂ€ntel verlangt wurden, stellte insbesondere das Bluebackfell ein besonderes Problem dar. Dort, wo die blaugraue RĂŒckenzeichnung des Fells (der âGrotzenâ) am breitesten ist, ist der Mantel mit seiner Taillierung am schmalsten, was einen hohen Fellverbrauch, erheblichen Abfall und ein unschönes Bild im fertigen Pelz ergibt. Der KĂŒrschnermeister Ernst Diebel schlug deshalb vor, die Felle mit dem Haarschlag nach oben zu verarbeiten (âgestĂŒrzteâ Verarbeitung). Die Felle werden dazu in der Höhe der Flossenlöcher geteilt und die Köpfe im Rumpf nach unten, und die Rumpfteile nach oben zusammengenĂ€ht. Da die dunkle Fellmitte an diesen Stellen gleich schmal ist, ergibt das einen harmonischen FarbĂŒbergang.cite-ref-38[37] Die gestĂŒrzte Verarbeitung fĂŒr Seehund ist allerdings fachlich umstritten, da der Pelz im Laufe der Jahre wahrscheinlich dadurch schneller unansehnlich (ruppig) wirkt.
Im Jahr 1965 wurde der Fellverbrauch fĂŒr eine fĂŒr MĂ€ntel aus Seehund- und Robbenfell fĂŒr eine fĂŒr einen Mantel ausreichende Felltafel angegeben (sogenanntes Mantel-âBodyâ), fĂŒr ein
Blueback-Mantelbody = gröĂere Felle 5 bis 6 StĂŒck, kleinere 7 bis 8 StĂŒck
Seal-Mantelbody = 6 bis 8 StĂŒck
Seehund-Mantelbody GrönlĂ€nder (Ringseal) = 5 bis 6 StĂŒck NeufundlĂ€nder (Harpseal) = 5 bis 6 StĂŒck IslĂ€nder (Rangerseal) = 7 bis 8 StĂŒck.
Whitecoat-Mantelbody = 6 bis 10 StĂŒck.
Zugrundegelegt wurde eine Tafel mit einer LĂ€nge von 112 Zentimetern und einer durchschnittlichen Breite von 150 Zentimetern und einem zusĂ€tzlichen Ărmelteil. Das entspricht etwa einem Fellmaterial fĂŒr einen leicht ausgestellten Mantel der KonfektionsgröĂe 46 des Jahres 2014. Die Höchst- und Mindest-Fellzahlen können sich durch die unterschiedlichen GröĂen der Geschlechter der Tiere, die Altersstufen sowie deren Herkunft ergeben. Je nach Pelzart wirken sich die drei Faktoren unterschiedlich stark aus.cite-ref-materialbedarf-39-0[38]
Um die 60er Jahre herum, als das sogenannte âAuslassenâ von Pelzen besonders in Mode war, lieĂ man sogar die dafĂŒr eigentlich ungeeigneten Seehundfelle aus, dabei entsteht ein mantellanges Fell mit einem bei Seehund durch die NĂ€hte markanten Streifenmuster (auf dem letzten Bild in der VergröĂerung unten besonders gut zu erkennen). Nachfolgend die Dokumentation des Arbeitsprozesses eines in der Auslasstechnik gearbeiteten MeisterstĂŒcks in gestĂŒrzter Verarbeitung (Erwin Hugendick, Schwelm):
HandelsbeschrÀnkungen und -verbote
(Siehe auch den Artikel Robbenjagd).
Die gewerbliche Einfuhr bestimmter, aus Jungtieren der Sattelrobbe (Whitecoat) oder der MĂŒtzenrobbe (Blueback) hergestellter Waren in das Gebiet der EuropĂ€ischen Gemeinschaft wurde mit Richtlinie 83/129/EWG des Rates vom 28. MĂ€rz 1983 verboten; als Richtlinie galt das Verbot jedoch nicht unmittelbar.
In der EU gilt unmittelbar die Verordnung (EG) Nr. 1007/2009 des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 mit einem Verbot des Inverkehrbringens von Robben (auch in Teilen, also auch von Fellen); das Inverkehrbringen definiert sie als Einfuhr in den gemeinsamen Markt, durch die ein entgeltliches Bereitstellen fĂŒr Dritte erfolgt. Die Verordnung wurde begrĂŒndet mit: âDie Jagd auf Robben hat bei auf Tierschutzfragen empfindlich reagierenden BĂŒrgern und Regierungen EntrĂŒstung hervorgerufen, da die am hĂ€ufigsten praktizierten Methoden zum Töten und HĂ€uten von Robben fĂŒr diese Tiere mit Schmerzen, Qualen, Angst und anderen Formen von Leiden verbunden sind.âcite-ref-40[39] Die DurchfĂŒhrung regelt in Deutschland das Tiererzeugnisse-Handels-Verbotsgesetz (TierErzHaVerbG) mit Eingriffsbefugnissen fĂŒr Zoll und die Polizeibehörden und mit BuĂgeldvorschriften.
Das Verbot sollte am 20. August 2010 in Kraft treten. Nachdem das EuropĂ€ische Gericht das Inkrafttreten vorĂŒbergehend ausgesetzt hatte, wurde diese Entscheidung am 25. Oktober 2010 wieder zurĂŒckgenommen. Das Gericht begrĂŒndete die Ănderung seiner Auffassung auf die, von einer von den Eskimos und anderen KlĂ€gern initiierten, Klage damit, dass es keine Notwendigkeit fĂŒr die Aussetzung sehe. Die von den KlĂ€gern vorgetragene Argumentation, dass dieses Verbot zu betrĂ€chtlichen EinkommenseinbuĂen der Eskimos und deren Gemeinden fĂŒhren und die soziale ZerrĂŒttung dieser Lebensgemeinschaften zur Folge habe, wies das Gericht als âallgemeine und abstrakte Annahmeâ zurĂŒck. Die eingereichte Klage, die sogenannte âApplication of Annulmentâ, bleibt davon unberĂŒhrt. Norwegen sieht die Verordnung âim Widerspruch zu dem Regelwerk der Welthandelsorganisation WTOâ. Nachdem Konsultationen mit der EU nicht zu einer einvernehmlichen Lösung gefĂŒhrt haben, hat Norwegen beschlossen zu beantragen, dass âein WTO-Streitschlichtungspanel eine unabhĂ€ngige Bewertung vornimmt.â Kanada hat die Einsetzung des WTO-Streitschlichtungspanels am 11. Februar 2011 beantragt.cite-ref-41[40]
Ausnahmen vom Verbot macht Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1007/2009 fĂŒr Felle oder Fellprodukte, die
âą von Reisenden gelegentlich zum persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch eingefĂŒhrt werden oder,
Die Greenlandic Seal kommen von den Inuits aus Grönland und wurden von der Kopenhagener Auktionsgesellschaft Kopenhagen Fur versteigert. Sie sind die einzigen Sealtypen, die in der EuropĂ€ischen Union gehandelt werden dĂŒrfen. Das 2025 in Auflösung befindliche Kopenhagen Fur hatte sich mit der Handelsorganisation Great Greenland vertraglich darauf verstĂ€ndigt, ab der Saison 2013/14 Greenlandic Seals zu versteigern.cite-ref-44[43]
Handelsnamen in der Zusammenfassung
âą Beater: Felle von ungefĂ€hr drei bis acht Wochen alten Sattelrobben. GroĂhandelsname, in der KĂŒrschnerei als âNeufundlĂ€nderâ bezeichnetcite-ref-fr-nkel-19-5[19]
âą Bedlamer, Midling: Bedlamer verstĂŒmmelt aus BĂȘte de la mer, Fell zwei bis drei Jahre alter Sattelrobbencite-ref-fr-nkel-19-6[19]
âą Blueback, BlaurĂŒcken: Jugendkleid der KlappmĂŒtze bis etwa Ende des ersten Lebensjahrescite-ref-fr-nkel-19-7[19]
âą Fleckgris: Fell der KlappmĂŒtze nach dem Haarwechsel vom Blueback etwa im sechsten Monatcite-ref-d-s-22-2[22]
âą Grey Seal, Grau Seal: Alttierfelle der Kegelrobbecite-ref-fr-nkel-19-10[19]
⹠GrönlÀnder: Felle der Ringelrobbe, teils auch des Gemeinen Seehunds (Common Seal)cite-ref-fr-nkel-19-11[19]
âą Hair Seal: Allgemeine (englische) Bezeichnung fĂŒr (Haar-)Seehundecite-ref-fr-nkel-19-12[19]
âą Hooded Seal: KlappmĂŒtze (Jungtier Blueback)cite-ref-fr-nkel-19-13[19]
⹠IslÀnder: Jungtierfelle des Gemeinen Seehunds (Common Seal)cite-ref-fr-nkel-19-14[19]
âą Lakoda Seal: Handelsbezeichnung fĂŒr die bis 1983 von der Firma Fouke veredelten, tiefgeschorenen, ungerupften Sealfellecite-ref-fr-nkel-19-15[19]
âą Middling: Siehe Bedlamer
⹠NeufundlÀnder: Nicht unbedingt gleichzeitig eine Herkunftsbezeichnung, siehe Beater
âą Puller, Ragged Jack, Overgang: HaarlĂ€ssige Ăbergangsfelle der Whitecoatscite-ref-fr-nkel-19-16[19]
âą Ranger: Jungtierfelle des Gemeinen Kanadischen Seehundscite-ref-fr-nkel-19-17[19]
⹠Ringelrobbe: Siehe GrönlÀnder
âą Rockseal: Jungtierfell des sĂŒdamerikanischen Seelöwen (zoologisch MĂ€hnenrobbe)cite-ref-fr-nkel-19-18[19]
âą Saddler: Siehe Harpseal
âą Seal, Sealskin: Siehe Furseal
âą Shoal-Seal: Die an der deutschen NordseekĂŒste sowie an der hollĂ€ndischen KĂŒste vorkommenden Rangercite-ref-d-s-22-4[22]
âą Square Flipper: Fell der Bartrobbe, Blaurobbecite-ref-fr-nkel-19-19[19]
âą Whitecoat: Erstlingskleid der Sattelrobbe und der Kegelrobbe, teils auch der Ringelrobbe (bis ein/zwei Wochen nach der Geburt). (Russisch: belka, bjelka)cite-ref-fr-nkel-19-20[19]
Zahlen, Fakten
âą Vor 1944 betrug der Höchstpreis fĂŒr gefĂ€rbte Whitecoatfelle: groĂe 60,- RM; mittlere 40,- RM; kleine 25,- RM fĂŒr Sealskinfelle: beste blaue 90,- RM; andere 40,- RM.cite-ref-malm-dietzsch-45-0[44]
âą 1948 fĂŒhrt die Fouke Fur Company im FrĂŒhjahrs-Auktionskatalog auf: Im Auftrag der Vereinigten Staaten 29.367 Sealfelle, davon 2108 in Schwarz, 17.056 in Matara-braun und 10.203 in Safari-braun Von den 4216 Fellen von der Republik SĂŒdafrika waren 4200 Transveldt-braun, der Rest âself-colouredâ. 1516 Transveldt-farbene Felle wurden auĂerdem von privaten Firmen angeboten. Unter diesen waren 151 in der Farbe Safari aus Neuseeland und 68 von âdiversenâ PlĂ€tzen.cite-ref-born-46-0[45]
Siehe auch
Commons
: Robbenfelle
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Commons
: Bekleidung aus Robbenfellen
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: Verarbeitung von Robbenfellen
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Wiktionary: Robbenfell
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Kajakhandschuh
âą Pelz
âą KĂŒrschner
Anmerkung
cite-note-anmerkung1-28Anmerkung 1. â Die angegebenen vergleichenden Werte (Koeffizienten) sind das Ergebnis vergleichender PrĂŒfung durch KĂŒrschner und RauchwarenhĂ€ndler in Bezug auf den Grad der offenbaren Abnutzung. Die Zahlen sind nicht eindeutig, zu den subjektiven Beobachtungen der Haltbarkeit in der Praxis kommen in jedem Einzelfall Beeinflussungen durch Gerbung und Veredlung sowie zahlreiche weitere Faktoren hinzu. Eine genauere Angabe könnte nur auf wissenschaftlicher Grundlage ermittelt werden. Die Einteilung erfolgte in Stufen von jeweils 10 Prozent. Die nach praktischer Erfahrung haltbarsten Fellarten wurden auf 100 Prozent gesetzt.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Alexander Tuma: Pelzlexikon. XXI. Band der Pelz- und Rauchwarenkunde, Stichwort Rauhwarenhandel, Verlag Alexander Tuma, Wien 1951.
cite-note-22. â Anna Viola Sievert: Eine magische Gemme aus dem Museum August Kestner. Gedanken zu einem Tagungsplakat (nach Suet. Aug. 90).
cite-note-adam-to-madam-33. â Francis Weiss: From Adam to Madam. Aus dem Originalmanuskript Teil 1 (von 2), hier S. 36, S. 45â46.
cite-note-44. â Eva Nienholdt: Pelz in der Tracht des frĂŒhen und hohen Mittelalters. In: Das Pelzgewebe, 1955 Nr. 3, S. 92â93.
cite-note-55. â Alexander Tuma: Pelzlexikon. XXI. Band der Pelz- und Rauchwarenkunde, Stichwort Schinat, Verlag Alexander Tuma, Wien 1951.
cite-note-alia-66. â Valeria Alia: Kunst und Kunsthandwerk in der Arktis. In: Wolfgang R. Weber: Kanada nördlich des 60. Breitengrades. Alouette Verlag, Oststeinbek 1991, S. 104. ISBN 3-924324-06-9.
cite-note-klein-1-77. â Jos. Klein: Der sibirische Pelzhandel und seine Bedeutung fĂŒr die Eroberung Sibiriens. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der DoktorwĂŒrde der Rheinischen Friedrich-Humboldt-UniversitĂ€t Bonn, 1900. S. 23. PrimĂ€rquelle Steller, S. 111.
cite-note-88. â W. Taylor: The Case of the inviable Inuit Reconciling Archaeology, History and Oral Tradition in the Gulf of St. Lawrence. 1979. In: Al' McCartney (Hrsg.): Thule Eskimo Culture: An Archaeological Retrospective, Canada. Nationalmuseum of Man. Mercury Series, Archaeological Survey Paper 88, Ottawa. SekundĂ€rquelle: Jill Oakes, Rick Riewe: Die Kunst der Inuit-Frauen. Stolze Stiefel, SchĂ€tze aus Fell. Frederking & Thaler, MĂŒnchen 1996, S. 101.
cite-note-99. â Friedrich JĂ€kel: Der BrĂŒhl von 1900 bis zum 2. Weltkrieg. 2. Forts. In: Rund um den Pelz Nr. 2, Februar 1966, Rhenania Verlag Koblenz, S. 86.
cite-note-60-jahre-1010. â Anton Ginzel: 60 Jahre Rauchwarenveredlung. In: Die Pelzwirtschaft. Verlag Die Pelzwirtschaft 1. Januar 1965, Berlin, S. 50.
cite-note-1111. â Philipp Manes: Die deutsche Pelzindustrie und ihre VerbĂ€nde 1900â1940, Versuch einer Geschichte. Berlin 1941 Band 2. Durchschrift des Originalmanuskripts, S. 223 (Kollektion G. & C. Franke).
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cite-note-1313. â National Seal Products Day Act S.C. 2017, c. 5. Assented to 2017-05-16 Justice Laws Website (englisch). Abgerufen am 30. Juni 2024.
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cite-note-adam-to-madam-2-1515. â Francis Weiss: From Adam to Madam. Aus dem Originalmanuskript Teil 2 (von 2) (ca. 1980/1990er Jahre), im Manuskript S. 232 (englisch).
cite-note-1616. â Albert Lord Belden: The Fur Trade of America and Some of the Men who Made and Maintain it: Together with Furs and Fur Bearers of Other Continents and Countries and Islands of the Sea. Peltries Publishing Company, 1917, S. 152â153. Zuletzt abgerufen am 9. MĂ€rz 2018.
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cite-note-haltbarkeitskoeffizient-2928. â Dr. Paul Schöps; Dr. H. Brauckhoff, Stuttgart; K. HĂ€se, Leipzig, Richard König, Frankfurt/Main; W. Straube-Daiber, Stuttgart: Die Haltbarkeitskoeffizienten der Pelzfelle in Das Pelzgewerbe, Jahrgang XV, Neue Folge, 1964, Nr. 2, Hermelin Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin, Frankfurt/Main, Leipzig, Wien, S. 56â58.
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cite-note-3231. â Russian Fur Union, Moskau in einem Schreiben vom 19. MĂ€rz 2009: On 18th March, the Minister of Natural Resources and Ecologie announced a ban on hunting Harp seals (Pagophilus groenlandicus) under one year old in the White Sea.
cite-note-3332. â Ohne Autorenangabe: Good Prices for Sealskins. In: News â Kopenhagen Fur, Kopenhagen, Februar 1914, S. 17 (englisch).
cite-note-3433. â Tobias Ăstergaard Omme: Seal Belongs on the International Runways. In: News April 2013, Kopenhagen Fur, Kopenhagen, S. 19 (englisch).
cite-note-pelzlexikon-xx-3534. â Alexander Tuma: Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde, Band XX. Alexander Tuma, Wien 1950, S. 172, Stichwort âPinkyâ.
cite-note-3635. â IUCN, International Union for Conservation of Nature, Rote Liste abgerufen am 19. MĂ€rz 2011.
cite-note-3736. â In Das Pelzgewerbe: MĂ€ntel und Jacken aus Walross, Hermelin-Verlag Dr. Paul Schöps, Leipzig und Wien 1958 Nr. 5, S. 231.
cite-note-3837. â Ernst Diebel: Neue Blueback-Verarbeitung. Bundes-Pelzfachschule in Frankfurt am Main. Nach einer undatierten Hektografie, offenbar aus Rund um den Pelz, Fulde Verlag, Köln.
cite-note-materialbedarf-3938. â Paul Schöps u. a.: Der Materialbedarf fĂŒr Pelzbekleidung. In: Das Pelzgewerbe Jg. XVI / Neue Folge 1965 Nr. 1, Hermelin-Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin u. a., S. 7â12. Anmerkung: Die Angabe fĂŒr ein Body erfolgte nur, um die Fellsorten besser vergleichbar zu machen. TatsĂ€chlich wurden nur fĂŒr kleine (bis etwa BisamgröĂe) sowie fĂŒr jeweils gĂ€ngige Fellarten Bodys hergestellt, auĂerdem fĂŒr FellstĂŒcken. Folgende MaĂe fĂŒr ein Mantelbody wurden zugrunde gelegt: Körper = Höhe 112 cm, Breite unten 160 cm, Breite oben 140 cm, Ărmel = 60 Ă 140 cm.
cite-note-4039. â Verordnung (EG) Nr. 1007/2009 Nr. 4
cite-note-4140. â In Pelzmarkt: Deutscher Pelzverband, Frankfurt am Main April 2011, S. 11.
cite-note-4241. â Artikel 3 Abs. 2 b) der ersten Fassung
cite-note-4342. â Pelzmarkt, Newsletter des Deutschen Pelzverbandes, Frankfurt am Main, Dezember 2010, S. 2â3.
cite-note-4443. â Michael Abilon: Stimulating the Market for Seals. In: News â Kopenhagen Fur, April 1914, S. 20â21.
cite-note-malm-dietzsch-4544. â Friedrich Malm, August Dietzsch: Die Kunst des KĂŒrschners. Fachbuchverlag Leipzig 1951, S. 34, 63.
cite-note-born-4645. â W. Born: Fur Seal into Fur. In: Ciba Review Nr. 94 Alaska Sealskins, Ciba, Basel Oktober 1952, S. 3387â3394 (englisch).